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Yoga für mehr Gesundheit und Lebensfreude

Yoga ist ein ganzheitliches Konzept, das zu mehr Gesundheit und Lebensfreude verhelfen kann. Yoga bietet mehr als sportliche Betätigung, es beinhaltet Leitlinien für eine gesunde Lebensführung und kombiniert dabei körperliche, seelische und geistige Gesundheit.

Körperliche Aspekte

Zu den körperlichen Aspekten gehören vor allem die Asanas, die man klassischerweise aus Yogastunden kennt. Es sind komplexe Haltungen oder Haltungskombinationen, die bestimmte körperliche Effekte haben. Diese reichen von Beruhigung des vegetativen Nervensystems (z.B. die Kindspose) bis hin zu mehr Kraft und Vitalität (z.B. der Kriegerflow) und können je nach individueller Anforderung genutzt werden.

Weiterhin gehört zum Körper auch die passende Ernährung. Die yogische Ernährung ist überwiegend pflanzlich und vegetarisch und wirkt energetisch nährend. Alkohol und Zucker, sowie sonstige verunreinigende Lebensmittel werden weitestgehend gemieden. Hierbei ist es besonders wichtig eine auf die individuellen körperlichen Bedürfnisse ausgerichtete Ernährung zu achten.

Zu körperlichen gehören auch manuelle Techniken zur Beseitigung von Blockaden. Hierbei sind Massagen oder sonstige Therapien wie z.B. Cranio Sacral Behandlungen eine wunderbare Unterstützung.

Seelische und geistige Aspekte

Yoga hat auch immer eine Wirkung auf die seelische Verfassung. Die Anforderungen des täglichen Lebens oder auch schwierige Erfahrungen der Vergangenheit können uns Menschen stark belasten. Durch Yoga werden oftmals unbewusste Lebensthemen nach und nach bewusst. Dies können tief vergrabene Emotionen sein oder auch blockierende mentale Haltungen. Die Yogaphilosophie bietet Anleitungen zum Umgang mit diesen Themen und können das leben ungemein bereichern.

Insbesondere Meditation und der damit verbundene Blick nach Innen öffnet eine Türe zur Weiterentwicklung auf der persönlichen Ebene.

Der individuelle Yogaweg

Wer sich entschieden hat Yoga als Weg zur Unterstützung und Verbesserung des eigenen Lebens zu nutzen, dem eröffnet sich ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Ein gutes Yogastudio/ein guter Yogalehrer kann hierbei eine hilfreiche Begleitung sein, um die Möglichkeiten kennen zu lernen und den Überblick nicht zu verlieren.

Manchmal ist Yoga auch der Einstieg in eine neue Sichtweise auf die eigene physische und psychische Gesundheit und es werden andere Weg und Konzepte weiter verfolgt. Im Prinzip gibt es da kein Ideal, denn es muss individuell zu jedem Menschen passen. Ich selbst habe vieles ausprobiert und für mich die ideale Kombination gefunden, die mich zur ganzheitlichen Gesundheit führt. Hierbei nutze ich die yogischen Prinzipien und weitere Konzepte so, dass sie für mich hilfreich sind und mein Wohlbefinden positiv beeinflussen.

Yoga im Alltag leben

Das ist leichter als man so denkt. Es braucht eigentlich nicht viel mehr als die Bereitschaft sich selbst etwas gutes zu tun, und das konsequent. Sei es einmal die Woche ein Yogakurs oder eine Meditation, sei es ein regelmäßiger Besuch eines Heilpraktikers oder eines Coaches. Hauptsache man beginnt und lässt sich auf diesen Weg ein. Jeder Anfang ist schwer, aber der Aufwand ist gering und es lohnt sich langfristig in sich selbst zu investieren.

Yoga und Trauma

Trauma ist nach westlichem Verständnis eine tiefe körperliche oder seelische Verletzung. Jeder von uns hat eine solche schon mal erfahren, auch wenn es nicht bei jedem so belastend sein muss, dass es den Alltag stark prägt. Auch entwickelt sich nicht bei jedem Menschen bei jeder belastenden Erfahrung ein Trauma, das hängt von en individuellen Verarbeitungskapazitäten in der jeweiligen Situation ab. Aber wenn es passiert wirkt sich das stark auf das weitere Leben aus.

Kennzeichnend ist, dass das Erlebte abgespalten/verdrängt wird, man sich manchmal gar nicht mehr daran erinnert. Oder es bei Erinnerung versucht „wegzudrängen“. Es sind sehr intensive Gefühle damit verbunden, die die vorhandenen Verarbeitungskapazitäten überschreiten, so dass Abspalten/Verdrängen die einzig mögliche Reaktion des Körpers ist. Leider ist die Erfahrung dann nicht weg, sondern sitzt unverarbeitet im Körper und in der Psyche und wartet darauf noch mal angeschaut zu werden.

Traumatische Erfahrungen sind klassischerweise Schocktraumata, z.B. aus Unfällen, Kriegserlebnissen, Überfällen, Missbrauch, Gewalt. Auch von Corona wird inzwischen als kollektives Trauma gesprochen, da es uns die gewohnte Sicherheit nimmt. Aber auch Entwicklungs- oder Bindungstraumata, durch schwierige Entwicklungsbedingungen in der Kindheit können zu Schwierigkeiten im Erwachsenenalter z.B. Partnerschaften mit Abhängigkeitsstrukturen, Autoritätsprobleme im Beruf oder sonstiges führen. Auch körperliche und psychische Krankheiten wie Depression oder Burn-Out können in Traumata begründet sein.

Yoga kann eine wunderbare Möglichkeit bieten, um wieder mehr Sicherheit zu empfinden. Die Übungen sind generell sehr erdend und verbinden uns wieder mit unserer Basis.

Yin Yoga ganz speziell ist eine sehr ruhige und erdende Praxis, die jeden so sein lässt wie er ist. Sie verlangt nicht, dass man in bestimmte Haltungen sein muss, sie erwartet nichts. Sie lässt Raum für Alternativen, sie lässt Unterstützung in den Posen zu und lässt jeden Yogi seine eigene Haltung finden. Der eigene Körper kann so innerhalb seiner eigenen Grenzen Schutz finden, die Hilfsmittel wirken zusätzlich unterstützend und die Begleitung durch einen Yogalehrer bei Bedarf lässt einen das Gefühl des Getragen Seins erleben. Und das ist gerade für traumatisierte Menschen eine wunderbare Erfahrung.

Trauma lässt das Leben durch einen Schleier erleben, denn man hat eine lebensverändernde Erfahrung gemacht. Die Grundpfeiler der Sicherheit des menschlichen Erlebens bestehen nicht mehr und müssen wieder aufgebaut werden, um den Alltag wieder gut zu erleben. Hierbei hilft uns unsere Hirnstruktur, die jederzeit neue Wege zulässt. Ein Trauma kann man zwar nicht ungeschehen machen, aber man kann das Gefühl der Sicherheit in sich selbst, der Selbstwirksamkeit, neu erlernen.

Trauma setzt sich im Körper fest, dabei dient der Körper als Speicherort der heftigen Gefühle. Oft spalten wir uns innerlich ab, wenn wir schlimme Erlebnisse haben, insbesondere wenn diese in der Kindheit liegen. Aber der Körper und das Unterbewusstsein erinnern sich.

Yin Yoga ersetzt keine Traumatherapie, aber kann unterstützend wirken, um sich von einer traumatischen Erfahrung zu erholen. Insbesondere Yin Yoga hat eine sehr starke Wirkung auf die tiefen Gewebeschichten, wodurch es auch zu spontanen Gefühlsreaktionen durch Yoga kommen kann. Dies ist grundsätzlich nicht schlimm und sehr positiv zu beurteilen, denn alles was sich zeigt kann man verändern.

Jeder Mensch hat Glück und Leichtigkeit verdient, egal welche Vergangenheit er hat. Er darf sich selbst in Mitgefühl begegnen und für sich sorgen. Das ist gerade für traumatisierte Menschen schwierig, denn oft geben sie sich unbewusst die Schuld an dem was passiert ist. Selbst wenn das augenscheinlich nicht der Fall ist.

Zu mehr Informationen über Trauma empfehle ich Dami Charf oder Lea Hamann (You Tube).

Mit dem sein was ist

Gerade passieren sehr herausfordernde Dinge. So herausfordernd zum Teil, dass es kaum noch möglich ist in der Mitte zu bleiben, alles was bisher noch relativ mühelos funktioniert hat klappt nicht mehr bzw. erfordert außergewöhnlich viel Raum. Alles ändert sich. Viele gehen nicht mehr arbeiten, sind plötzlich auf engen Raum zusammen mit der Familie oder sind ungewöhnlich viel allein. Oder werden plötzlich mit Dingen konfrontiert, die bisher weit weg schienen, den Katastrophen gab es immer nur in anderen Ländern, der Westen war bislang fast verschont.

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Die Welle surfen – ohne Schwimmflügel

Gerade ist eine extrem fordernde Zeit – für alle Menschen auf der Welt. Es wird alles durch gewirbelt, alles was gestern noch sicher war ist es nun nicht mehr. Wir befinden uns in einem Wellenbad, ohne Schwimmflügel. Die Pandemie hat Steine ins Rollen gebracht und dieser kleine Virus hat mit unglaublicher Kraft alles verändert. Plötzlich sind Dinge nicht mehr möglich, die es vorher  waren, wie zum Beispiel ein unbeschwertes Treffen mit Freuden oder so etwas profanes wie Toilettenpapier kaufen. Und Dinge werden möglich, die es vorher nicht waren, zum Beispiel flächendeckendes Home Office und Schulschließungen.

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Widerstand zwecklos – Der Weg zu einem leichteren Leben durch Loslassen

Diesen Buchtitel von Andreas Knauf habe ich gerade gelesen und für meinen  Text adaptiert, weil ich ihn so stimmig fand: Widerstand zwecklos – Wie unser Leben leichter wird, wenn wir es annehmen wie es ist. Ich habe das Buch (noch) nicht gelesen, aber an der Idee, da ist viel Wahres dran.

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Dein universeller Auftrag – Interview mit Indira

Auf der Suche nach einer Möglichkeit mich aus einer akuten Sinn-Krise zu befreien, bin ich über eine gute Freundin auf das Yoga-Soulretreat von Indira gestoßen. Bis dahin hatte ich eine Abneigung gegen Spanien, erst recht gegen Andalusien. Zu heiß, zu laute Spanier, zu viel von dem was sich eigentlich überhaupt nicht nach Rückzug anhört!  Zum Glück hat sie mich überzeugt, und ein paar Wochen später saßen wir schon im Flieger nach Jerez de la Frontera.

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