Vor Freude hüpfen – und in Balance kommen

Viele Menschen halten Yoga immer noch für ein bisschen langweilig. Nur rumsitzen, sich laaange dehnen und vielleicht ein bisschen Kraftübungen. Aber wisst Ihr was? Ich finde Yoga ist viel mehr. Yoga ist auch morgens aufzustehen, das Fester aufzumachen, tief einzuatmen, Musik anzumachen und zu tanzen! Die Frage ist immer nur welche innere Einstellung man dabei hat.

Achtsamkeit bei allem was man tut, das ist wesentlich, um Freude empfinden zu können. Nicht Spaß durch äußere Ablenkung, sondern Freude aus dem Innen heraus, das was uns wirklich strahlen lässt. Das Lieblingslied anzumachen, ein Lächeln aufsetzen, und dabei von zum Beispiel einfach nur den Abwasch zu machen. Dann kann man selbst bei so einer gewöhnlichen Alltagsaktivität glücklich sein.

Jeder Mensch hat einen individuellen Zugang zu seiner Freude. Das hängst vor allem damit zusammen, dass jeder einen anderen Zugang zu seiner inneren Kraft hat. Der eine braucht ein tolles Lied, der andere muss sich beim Sport auspowern, und der nächste sieht ein schönes Bild und kommt dabei in seine Kraft. Und der übernächste muss einfach mal lange ausschlafen. Persönlichkeitsstrukturen wie Introversion und Extraversion sind hierbei als Beispiel für Extreme angeführt, die Kraft auf ganz unterschiedliche Weise generieren. 

Ein introvertierter Mensch kann sich vielleicht eher durch Ruhe in seine Kraft bringen, durch Zeit die er allein mit sich selbst verbringt, wobei ein extravertierter Mensch durch zu viel Ruhe und Alleinsein von sich selbst überreizt wird. Und ebenso umgekehrt, ein extravertierter Mensch tankt durch andere Menschen und in Gesellschaft Kraft auf, wobei ein Introvertierter hierbei eventuell schneller erschöpft. Das ist eine ganz plakative Einteilung mit sehr vielen Facetten, denn jeder Mensch ist anders. Deshalb ist es wichtig herauszufinden, was einen selbst glücklich macht, was Freude und Kraft bringt. 

Mich begeistert von Klein auf Bewegung. Alles was Dynamisch ist, Leicht und Schnell. Deshalb liebe ich Tanzen, Sport und neuerdings Trampolin springen. Das macht so viel Spaß. Allerdings bin ich als Introvertierter und hochsensibler Mensch auch sehr auf meine inneren Kraftquellen angewiesen, und muss nach zu viel Stress runterfahren. Hierbei sind die Yin Yoga Einheiten und die Stille absolut hilfreich für mich. 

Mein Wunsch ist es durch meine Erfahrungen Menschen dabei zu begleiten herauszufinden, welche Anteile sie aktivieren können, um mehr in Balance zu kommen. Aktivität und Ruhe im individuell sinnvollen Maß zu kombinieren, sich auszubalancieren.

In der heutigen Zeit beherrscht vor allem eine Überaktivität, Überreizung, sehr hohe Dynamik durch Informationsfluten aller Art die Gesellschaft. Um sich dem anzupassen sind zwei Qualitäten gefragt: seine eigene Schwingung zu erhöhen durch mehr Kraft, um der hohen äußeren Dynamik standhalten zu können, und sich gleichzeitig mehr Auszeiten und Ruhe zu ermöglichen. Der Weg über Yoga bietet beides, denn er lehrt vor allem Achtsamkeit. Die Selbsterfahrung – Was tut mir gut – ist völlig undogmatisch und aus meiner Sicht eine entscheidende Qualität um besser und glücklicher leben zu können.

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