Mit dem sein was ist

Gerade passieren sehr herausfordernde Dinge. So herausfordernd zum Teil, dass es kaum noch möglich ist in der Mitte zu bleiben, alles was bisher noch relativ mühelos funktioniert hat klappt nicht mehr bzw. erfordert außergewöhnlich viel Raum. Alles ändert sich. Viele gehen nicht mehr arbeiten, sind plötzlich auf engen Raum zusammen mit der Familie oder sind ungewöhnlich viel allein. Oder werden plötzlich mit Dingen konfrontiert, die bisher weit weg schienen, den Katastrophen gab es immer nur in anderen Ländern, der Westen war bislang fast verschont.

Krankheit und Tod sind das schlimmste was wir uns vorstellen können, unsere physische Existenz wird bedroht. Und Geldsorgen, materielle Existenznöte, das gibt uns ebenso das Gefühl von physischer Bedrohung.

Ich glaube nicht, dass man sich wirklich sorgen muss. Natürlich muss man mit dem umgehen, was da ist. Selbst das Schlimmste, die Konfrontation mit dem Tod, mit Verlusten von geliebten Menschen, das wird uns alle im Leben treffen. Ob jetzt oder in der Zukunft. Das ist etwas am Menschsein, dass wir nicht verändern können und mit dem wir am besten umgehen können, indem wir es akzeptieren. Und dabei sollten wir dennoch mit unserem klaren Geist und unserer Lebenskraft um dieses Leben kämpfen, es fühlen, es erleben, und jede Minute dieser Zeit auf der Erde genießen. Denn sie ist kostbar.

Gefühle sind in dieser Zeit immens, Angst, Trauer, Wut – wir verstricken uns in Ohnmachten die uns von unserem Lebensplan abbringen. Wer denkt denn aktuell noch darüber nach was er im Leben erreichen möchte, welche Partnerschaft er leben möchte, welche Ziele er hat? Wenn man sehr in seine Blockaden verstrickt ist fehlt dazu die Kraft und die Klarheit.

Jetzt ist es besonders wichtig sich zu erden, sich in diesem Moment zu fühlen mit allem was da ist. Wieder Ruhe im Geist herzustellen, um den Moment wieder zu erleben, frei von Gedanken. Es gibt drei Dinge, die wir wieder wahrnehmen dürfen, wenn wir es schaffen im Jetzt anzukommen.

  1. Unser Halt
  2. Unseren Spirit
  3. Unser Weg

Unseren Halt gibt uns der Boden, die Erde, die Natur. Alles was erdet, was uns mit der materiellen Existenz verbindet. Hierfür hilft die Erdungsmeditation, aber auch Spaziergänge in der Natur, und alles was das Gefühl von Kraft und Stabilität vermittelt, zum Beispiel auch das Schlafen unter einer schweren Decke.

Unserer Spirit erhalten wir durch die Anbindung nach oben, durch spirituelle Praxis. Dies muss nicht immer besonders hochtrabend sein, man muss nicht gläubig sein oder esoterisch. Aber es hilft sich dem zu öffnen, dass es mehr gibt als wir sehen, mehr als die materielle Ebene. Wir dürfen durchlässiger werden und unsere Impulse wieder wahrnehmen. Hierfür hilft die Lichtmeditation, aber auch alles, was uns feinsinniger werden lässt, was die Wahrnehmungsfähigkeit erhöht.

Unseren Weg können wir wahrnehmen, wenn unsere Intuition zu uns spricht und wir ihr folgen. Das ist oft schon schwer, wenn es keine besonders herausfordernde Zeit ist, denn da hängen wir einfach oft in der Komfortzone. Aber jetzt ist eine gute Zeit, in der alte Strukturen aufbrechen, Sicherheiten verloren gehen und wir sowieso ohne besonders viel tun zu müssen Spirit erhalten. Unser innerer Kompass lässt uns nicht im Stich, auch nicht in dieser Zeit. Er weist die Richtung. Hier hilft die Herzmeditation, und alles was uns Freude bringt, was Kreativität anregt, was leicht fällt. Dinge für die sonst keine Zeit ist, malen, singen, schreiben, Musik machen.

Es wird es leichter machen diese Dinge zu beachten und sich immer wieder ins Bewusstsein zu holen, wenn der Geist mit einem abhaut oder etwas vermeintlich Schlimmes passiert. Das wird vielleicht auch nicht immer sofort möglich sein, dass ist dann aber auch okay. Irgendwann kann man den Blick wieder ändern können, und dann ist es sehr hilfreich die Punkte zu beachten, sich zu erden, sich für den Spirit zu öffnen und seinen Weg zu gehen.

Ich wünsche Euch allen Gesundheit, Ruhe und Akzeptanz, so schaffen wir zusammen diese Zeit.

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