Die Welle surfen – ohne Schwimmflügel

Gerade ist eine extrem fordernde Zeit – für alle Menschen auf der Welt. Es wird alles durch gewirbelt, alles was gestern noch sicher war ist es nun nicht mehr. Wir befinden uns in einem Wellenbad, ohne Schwimmflügel. Die Pandemie hat Steine ins Rollen gebracht und dieser kleine Virus hat mit unglaublicher Kraft alles verändert. Plötzlich sind Dinge nicht mehr möglich, die es vorher  waren, wie zum Beispiel ein unbeschwertes Treffen mit Freuden oder so etwas profanes wie Toilettenpapier kaufen. Und Dinge werden möglich, die es vorher nicht waren, zum Beispiel flächendeckendes Home Office und Schulschließungen.

Es wird die Freiheit jedes einzelnen Menschen beschränkt zum Wohle aller, wie es so schön heißt. Jeder wird an seine Grenzen gebracht, sei es durch den Entzug von Kontakten, die Sorge um geliebte Menschen, die Sorge um sich selbst oder auch um die wirtschaftlichen Folgen für sich und die gesamte Wirtschaft. Die Tragweite ist existenziell, und so groß dass wir sie mit unserem Verstand nicht überblicken können.

Dennoch spürt man tief in diesem Trubel, den Ängsten und Überreaktionen, dass es etwas gibt das uns alle durch diese Krise tragen wird. Etwas das größer ist als unsere kleinen Ängste und Sorgen, größer als alles was uns unser Ego weiß macht. Etwas das sich warum und weich anfühlt, dass Geborgenheit und Sicherheit ausstrahlt. Es ist nicht beweisbar mit Fakten oder Zahlen, es lässt sich nicht erdenken. Es ist tief in uns, und lässt sich wahrnehmen wenn wir ruhig werden. Das Leben, die Liebe, die Kraft in uns.

Das Leben geht weiter, selbst in der Krise. Es wird Frühling, die Sonne kommt, die Bäume schlagen aus, die Vögel bauen ihr Nester. Die Natur läuft einfach weiter, so als wäre nichts. Gibt das nicht auch Sicherheit? Die Erde dreht sich weiter.

Wichtig ist es in dieser Zeit geerdet zu bleiben, am Boden der Tatsachen. Keine Meinungsmache, kein Durchdenken und Durchdenken aller möglichen Szenarien. Sondern ein sich selbst suchen, seine Mitte ergründen, die innere Stimme wahrnehmen und ihr authentisch folgen. Sich von allem abgrenzen was einem nicht gut tut. Und das tun, was gut tut. Wieder erfahren um was es eigentlich geht im Leben, um die Liebe, das Leben und die Natur.

Ich glaube fest daran, dass alles im Leben seinen Sinn hat, egal wie schlimm es erst mal scheinen mag. Jede Krise hat einen Tiefpunkt, den zu erreichen und durchschreiten Kraft kostet.

Geben wir diese Kraft nicht aus für negative Gedanken, für Meinungsmache, für politische Spielchen, für Machtmissbrauch, für Hamsterkäufe, für Egoismus.

Tanken wir lieber Kraft durch den (ggfs. virtuellen) Kontakt zu unseren Lieben, durch Ruhe, durch Atmung und durch die Natur. Besinnen wir uns zurück auf das was uns Kraft gibt, und das liegt in uns selbst.

Viele Beklagen den Mangel an Nähe, der jetzt da ist. Das Alleine Sein, da Kontakte zu reduzieren oder sogar verboten sind. Aber was bleibt ist der Kontakt zu uns selbst, zu unserem Inneren. Sich selbst besser kennenlernen, und die eigene Mitte ergründen. Dies ist genau die Zeit dafür, machen wir uns stark für das Durchstehen der Krise und den Wiederaufbau.

Aus meinem eigenen beruflichen Erleben als Krisenmanagerin in einer Bank weiß ich was unendlich wichtig ist, um in der Krise stabil und handlungsfähig zu bleiben. Das ist vor Allem authentisch zu sein. Die Verantwortung dort lassen wo sie hingehört, bei jedem Einzelnen beteiligten. Die eigene Wichtigkeit wahrnehmen und mutig handeln wenn es gefragt ist. Das Vertrauen zu haben, dass jeder seinen Platz einnimmt und sein Bestes geben wird.

Durch meine privaten Krisen, von denen ich in meinem Leben mehr als eine erlebt habe weiß ich, es geht alles vorbei. Ich bin durch jede meine erlebten privaten, familiären und gesundheitlichen Krisen gegangen, ich habe getrauert, Schmerz erlebt, Ängste gefühlt… und bin wieder rausgekommen. Und in jeder Krise habe ich etwas wesentliches dazubekommen: Weisheit und Stärke. Dies möchte ich jedem der das liest mitgeben, das Ende ist immer besser als der Anfang. Auch wenn das manchmal erst mit Abstand gesehen werden kann. Bleibt mutig!

Menschen sind unglaublich gut in Krisen, das war und ist schon immer so gewesen. Wir haben einen Selbsterhaltungstrieb in uns, der uns automatisch das richtige tun lässt, wenn wir es zulassen. Die innere Stimme führt uns hindurch, wenn wir es zulassen.

Ich möchte Mut machen und darauf hinweisen, was jetzt helfen kann diese innere Stimme wieder zu hören. Es gibt viele gute Übungen aus dem Yoga, Atemtechniken und Meditationen die wieder zurückbringen in die Mitte. Manchmal ist auch ein Gespräch hilfreich, in dem man Hilfe bekommt die destruktive Denkweise aufzulösen.

Wir sind alle zusammen auf dieser Erde und stelle uns dieser Herausforderung. Ich bin für jeden da, der meine Hilfe benötigt, sein es durch ein Gespräch oder durch Meditationen oder energetische Behandlungen.

Schreibe mir gerne, wenn Du Unterstützung brauchst. Caro-yoga@outlook.de

Sehr hilfreich zur Thematik ist aktuell auch auf YouTube:

Lea Hamann

Stefanie Menzel

 

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